Beiträge für die weltweit erste kirchliche Videoplattform im Internet
In einer Zeit, da an der Börse die Euphorie für außergewöhnliche Startups verflogen ist und viele ambitionierte Videoaktivitäten im Internet durch Konkurs aus dem Rennen gegangen sind, startete die katholische Kirche über ihr Betreiberunternehmen APG das Internetsendeportal kirchen-tv.net. Die umfangreiche Site steht seit Januar 2001 im Netz und wird - jetzt als Bestandteil des Portals katholisch.de - ständig erweitert. Mittlerweile stehen über 700 Filmbeiträge im Netz.
Wenn Verona Feldbusch über ihre religiösen Erlebnisse in ihrer Jugend berichtet, Hans Meiser die Eltern von Internetkids vor den falschen Browsern warnt und das Geheimnis der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom aufgedeckt wird, dann kann man das jetzt im Internet sehen. Die Filme werden übersichtlich geordnet auf mehreren Kanälen ("channels") angeboten. Darunter befindet sich die mit dem bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnete TELLUX-Filmreihe "2000 Jahre Christentum". Die einzelne Folge wird jeweils in drei Teilen via Streaming angeboten, wobei die Qualität mittels DSL sich mittlerweile sogar im Vollbildmodus sehen lassen kann. Neue Steuerungsmöglichkeiten helfen zudem, dass man bei der Menge von Filmen, die jeweils in unterschiedlichen Bandbreiten vorliegen, nicht den Überblick verliert.
Die Kirche will - inzwischen von der Öffentlichkeit fast unbemerkt zu einem der größten kostenfreien Video-Anbieter im Internet geworden - interessierten Nutzern die Möglichkeit bieten, ihr eigenes Kirchenprogramm ohne Sendeterminzwänge zusammenzustellen. Die Plattform verfolgt bis auf weiteres keine kommerziellen Ziele. Bannerwerbung kommt deshalb nicht vor.
Über die Streamingplattform werden Magazinbeiträge der Alpha Entertainment zweitverwertet. Mit dabei zum Beispiel , "Mit Blick auf den Kölner Dom - das Domradio", "Vor der Abschiebung - Caritas kämpft für das Bleiberecht von Vertriebenen" oder "Glasgemälde aus Licht - Tradition und Moderne in der ältesten Glaswerkstadt Deutschlands" |